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Es war einmal märchenhafter Ausflug zum Schloss & Park Lichtenwalde

Wochenende. Die letzten Tage waren für mich recht anstrengend, mit Temperaturen bis 28° Grad Celsius war es schon mächtig warm und ich habe den Tag mehr oder weniger mit Schlafen im Schatten verbracht. Die kleine Hütte in meinem Zwinger, eigentlich von Vati als Unterschlupf bei kalten Wintertemperaturen vorgesehen, erweist sich gerade trefflich als kühles und schattiges Schlafzimmer.

Berner Sennenhund Max liegt bei der Hitze im Zwinger und schläft.
Kühlkammer – Max neuer Zufluchtsort bei der Hitze.

Dank der letzten Gewitter im Wetterhoch Zeus haben sich die Temperaturen zum Glück wieder etwas abgekühlt, sodass meine Eltern wieder einen kleinen Wochenendausflug für mich planen konnten. Für größere Ausflüge war es in den letzten Tagen schlichtweg zu warm und das Laufen beschränkte sich auf die frühen Morgenstunden.

Berner Sennenhund Max kühlt sich auf den Steinen im Garten ab.
Morgendliches Entspannen auf den kühlen Steinen.

Hier in meiner Heimat, dem Schlösserland Sachsen, gibt es jede Menge schöne Ausflugsziele. So zum Beispiel Die Sehenswerten Drei, von welchen eines der Schlösser nicht weit weg liegt.

Vati hat gelesen, dass der Schloss und Park Lichtenwalde zu den bemerkenswertesten Barock-Ensembles Deutschlands gehört und eine der schönsten Parkanlagen besitzt. Er ist nicht zu groß für einen Nachmittagsausflug und scheint jede Menge schöne Fotomotive zu bieten – also auf ins Auto und ab in Richtung Chemnitz nach Lichtenwalde.

Berner Sennenhund Max auf der Wiese vor dem Schloss in Lichtenwalde.
Es war einmal – ein kleiner Berner Sennenhund Welpe.

Herumtollen und Blödsinn machen durfte ich hier nicht, Mutti und Vati mussten Eintritt bezahlen und mich ordentlich an der Leine führen, was für mich Energiebündel wieder anstrengend war. Zudem waren bei dem schönen Wetter noch andere Besucher unterwegs – von denen ich viele Komplimente und neidische Blicke bekommen habe. Mir schwoll natürlich meine ohnehin schon stolze Bernerbrust noch weiter an und auch Mutti war wieder mächtig stolz.

Berner Sennenhund Max in der Märchen-Szene
Märchenhafte Umgebung.

In den grünen und blühenden Gärten standen überall komische Bilderrahmen mit ebensolchen Figuren herum. Mutti und Vati meinten, das seien bekannte Szenen aus Erzählungen und Geschichten der Gebrüder Grimm, Märchen aus 1001 Nacht und von Hans Christian Andersen und Teile der Sterntaler-Ausstellung hier im Schlosspark.
So richtig interessiert hat mich das freilich nicht, dafür umso mehr die vielen Springbrunnen und kühlen Wasserbecken im Park. Der Versuchung konnte ich bei all der Verlockung natürlich irgendwann nicht mehr widerstehen …

Zusammen mit meiner Morgenrunde und den Ausflug nach Lichtenwalde war das Tagessoll an Berner-Bewegung für mich heute übererfüllt und das anschließende Faulenzen verdient.

Fotos vom Ausflug in den Schlosspark Lichtenwalde

Sonntagmorgen Das Ausschlafen wird verschoben.

Meine Nachmittagsspaziergänge am Wochenende finden für mich zunehmend morgens statt – am zeitigen Morgen wohlgemerkt, sozusagen gleich nach dem Aufstehen und noch vor dem Frühstück von mir und meinen Eltern.

Mutti und Vati sind auch heute wieder zeitig aus Ihren Federn aufgestanden. Für ein Sonnenaufgangsfoto hat es aber nicht gereicht – so zeitig muss es ja nun auch nicht sein, fünf Uhr früh am Sonntag ist selbst mir zu zeitig. Die 13° Grad Celsius waren sehr angenehm, es war noch alles schön still und ruhig in unserem kleinen Vorort und wir haben geschaut, was aus den gelben Rapsfeldern und den hohen Wiesen geworden ist.

Berner Sennenhund Max steckt seinen Kopf in das hohe Rapsfeld.
Alles in Ordnung im Rapsfeld?

Die gelben Rapsblüten an meiner Stammrunde verschwinden langsam und hier und da wurde das Gras gehauen. Trotzdem gab es noch schöne hohe Wiesen, wo ich schnell verschwunden war und man nur am Wackeln der Grashalme erahnen konnte, wo ich gerade meine Bahnen zog.

Schön durchgenässt, sichtlich zufrieden und mit leichten Knurren im Magen ging es dann zügig zurück nach Hause. Frühstückszeit, Kuschelzeit, Füße ausstrecken und mit Mutti und Vati den sonnigen Sonntag genießen.

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