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Sonne und Schatten Maiwochenende mit Mutti und Vati

Draußen wird es langsam ganz schön warm – Mutti und Vati haben es gut, die können ihre kurzen Hosen anziehen, während ich unter meinem dicken Berner-Pullover schwitze.
Der Wetterbericht hat für das Wochenende wieder blauen Himmel und Sonnenschein vorhergesagt, also heißt es für mich wieder systematisch Schattenplätze wechseln. Inzwischen habe ich hier in meinem Königreich, je nach Tageszeit, meine Stammplätze gefunden und meine Eltern brauchen mich nicht mehr groß zu suchen.

Mutti wollte heute wohl mit mir Ihre Ruhe haben. Sie hat einfach meinen Vati auf sein Knatterding gesetzt, ihm einen Kuss gegeben und gute Fahrt für den heutigen Tag gewünscht – und Schwupps, war er mit seinem komischen Gefährt weg. Ganz ohne mich und ich frage mich, wie er mich dort jemals mitnehmen will?

Ein Motorrad BMW R1250 GS auf einem Feldweg durch ein Rapsfeld im Erzgebirge.
Vati war heute mit seinem Spielzeug unterwegs.

Somit hatte Mutti sturmfrei und konnte sich um Ihren Liebling kümmern. Während Vati sich einen schönen Tag im Erzgebirge machte, waren wir beide fleißig – Mutti beim Rasenmähen und Wäsche waschen, ich beim Beaufsichtigen. Das war anstrengend und wir waren beide froh, im kühlen Haus eine feine Mittagsruhe abhalten zu können.
Anschließend haben wir es uns auf der Terrasse gemütlich gemacht, den Samstagnachmittag genossen und auf Vati gewartet.

Fotos alle gemacht von meiner Mutti

Zeitig unterwegs in der kühlen Morgenluft

Der frühe Vogel fängt den Wurm, sagt Vati und Mutti meint, dass Spazierengehen am sehr zeitigen Morgen in der kühlen Morgenluft noch nicht so anstrengend für mich ist.

So ganz unrecht hat sie auch nicht – und so ging es auch heute am zeitigen Sonntagmorgen noch vor dem Frühstück gemeinsam mit Mutti und Vati auf meine Haus– und Hofrunde, ehe das Thermometer im Laufe des Tages wieder in Richtung 24 Grad klettern wird.
Die Sonne stand schon über dem Horizont und hat sich durch den morgendlichen Dunst gekämpft, es war noch angenehm frisch, mein Berner Sennenhund Atem hat schön in der Morgensonne und in der kühlen Morgenluft gedampft.

Berner Sennenhund Max sieht man im hohen Raps und Wiesenfeld kaum noch.
Herumtollen am Morgen mit Max im hohen Gras.

Nicht nur der Raps überragt mich um Längen, auch die Grasfelder sind ordentlich gewachsen und lassen mich oft verschwinden. Das Gras ist noch schön feucht, es riecht alles so frisch und ich darf an der langen Schleppleine ein wenig die Sau herauslassen.

Das Herumrennen im hohen Gras macht mir mächtig Spaß und manchmal sehen Mutti und Vati nur am Wackeln der Grashalme, wo ihr Kleiner gerade herumschnüffelt.

Hohes Gras mit Morgentau im Gegenlicht am frühen Morgen.
Morgendliche feuchte Spielwiese im Gegenlicht für den Dicken.

So dauerte es auch nicht lange, bis mein dicker Berner-Pullover von den Streifzügen durch das Gras und Raps schön nass war – das tat gut und ich hoffe, dass Mutti und Vati gesehen haben, wie sehr mir das wieder gefallen hat.

Berner Sennenhund Max schüttelt auf der Wiese sein nasses Fell.
Der dicker Berner-Pullover wird trocken geschleudert.

Nach meinen Ausflug in die Wiesen konnte ich mich auf meiner restlichen Runde in der Morgensonne ein bisschen trocknen, meine vier kleinen Füßchen vertreten und ein wenig an den vielen bunten Dingern herumschnüffeln, die an den Gartenzäunen wuchsen.

Langsam wurde meine Zunge –oder die Berner Sennenhund Belastungsanzeige– immer länger und somit höchste Zeit für die Heimkehr ins gemütliche zu Hause und: Frühstücken.
Der Rest des Sonntags verlief sehr entspannt. Ich durfte schön bei Mutti und Vati auf der Terrasse unter dem Tisch und der Markise im Schatten liegen. Beide habe es sich auch gut gehen lassen und oft nach mir geschaut, wie niedlich ich dort geschlummert habe. Ein feines Wochenende!

Fotos von der morgendlichen Sonntagsrunde

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